Ich habe mich dazu entschieden, innerhalb des DRC zu züchten und dessen Regelungen anzuerkennen. Der Grund ist einfach: Ich selbst hab nie in Betracht gezogen, einen ausserhalb eines kontrollierenden Verbandes gezüchteten Hund zu kaufen. Ich wollte einen Rassehund haben, mit dem ich an jagdlichen Prüfungen teilnehmen kann. Und dazu muss er VDH anerkannte Papiere haben. Einen Hund zu kaufen bedeutet, Verantwortung für ein hochintelligentes Lebewesen zu übernehmen. Mein Entschluss, Züchter zu werden, erweitert die Verantwortung, die ich übernehmen will, um die Nachkommen meiner Hündin. Ich möchte für die zukünftigen Welpenbesitzer jederzeit auch nach der Welpenübergabe ein guter Ansprechpartner sein, ganz wie die Züchterin meiner Laila es für mich war und immer noch ist.
Bevor ich einen Welpen abgebe, möchte ich den zukünftigen Besitzern Gelegenheit geben, meine Zuchtstätte zu besuchen, um meine Aufzuchtbedingungen transparent zu zeigen und mir selbst ein Bild der zukünftigen Schutzbefohlenen unserer Welpen zu machen.

Flat-coated Retriever, die im DRC zur Zucht zugelassen werden sollen, müssen eine Reihe von Gesundheitstests und Prüfungen bestanden haben. Neben der bekannten HD- und ED Untersuchung werden sie noch alle 2 Jahre von einem spezialisiertem Hundeaugenarzt auf Augenkrankheiten untersucht. Selbstverständlich wird ein Hund bei vermutlich erblichen Krankheiten wie etwa Epilepsie von der Zucht ausgeschlossen. Sie müssen ihr rassetypisches Aussehen in einer Formwertprüfung beweisen, in einem Wesenstest wird ihr Charackter geprüft. Zusätzlich müssen sie Arbeitsprüfungen abgelegt haben, um eine Zuchtzulassung zu bekommen.
Unsere Laila entstammt einer Jagdlichen Leistungszucht, die ich ebenfalls anstreben möchte.

Welpen, die innerhalb des DRC´s gezüchtet werden unterliegen deutlich strengeren Auflagen, als es das deutsche Tierschutzgesetz vorschreibt, um eine optimale Aufzucht der Welpen zu gewährleisten. Dies beginnt bereits bei der Eignung des Züchters, der sich die erforderliche Sachkunde in mindestens 2 Seminaren zum Thema Hundezucht aneignen muss. Der Aufzuchtort wird von einem Zuchtwart im Rahmen der sog. Zuchtstättenbesichtigung auf seine Eignung geprüft. Dabei wird die geplante Aufzuchtumgebung schriftlich festgehalten und vor der Welpenabgabe kontrolliert. Hündinnen dürfen nur maximal 3 Würfe haben und maximal 8 Jahre alt sein. Zwischen zwei Würfen muss mindestens 1 Jahr „Schonzeit“ liegen, damit sich die Hündin von den Strapazen der Welpenaufzucht erholen kann.

 

 

Hier wohnen die Frozen Forest Welpen 😉

Flat Coated Welpe

Frozen Urmel of XanXenia ( Laila )